Mechthild Dyckmans, FDP - Drogenbeauftragte der Bundesregierung

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Freitag, 18. Mai 2012

Dyckmans stellte Drogen- und Suchtbericht 2011 vor

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, stellte am 17. Mai 2011 den Drogen- und Suchtbericht 2011 der Bundesregierung vor. Der Bericht beschreibt sowohl Projekte und Maßnahmen der Drogen- und Suchtpolitik der Bundesregierung von 2009 bis Anfang 2011, als auch zahlreiche Projekte und Aktivitäten aus Ländern, Gemeinden und Verbänden. Ein Schwerpunkt lag bei Präventionsprojekten für Kinder und Jugendliche. Aber auch über Neuerungen im Bereich der Versorgung mit betäubungsmittelhaltigen Arzneimitteln wird berichtet. "Die Drogen- und Suchtpolitik der christlich-liberalen Koalition ist auf einem guten Weg. Der regelmäßige Konsum von Alkohol, Nikotin und Cannabis geht zurück. Dies zeigt, dass gezielte Präventionsmaßnahmen wirken.", so Dyckmans.

Nach Befragungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung tranken 2010 13 % der 12- bis 17-Jährigen mindestens einmal in der Woche Alkohol. 2004 waren es noch 21 %. Dennoch sind die positiven Entwicklungen kein Grund zur Entwarnung. "Es muss unser Ziel sein, noch mehr Jugendliche davon zu überzeugen, dass Suchtmittel und Drogen keine Freizeitbeschäftigung und keine Problemlöser sind. Deshalb müssen wir unsere Präventionsmaßnahmen noch genauer auf die Zielgruppen ausrichten, die durch problematisches Konsumverhalten auffallen. Dies sind beispielsweise die jugendlichen Rauschtrinker", so Dyckmans weiter. Im Bereich der Versorgung Schwerstkranker mit betäubungsmittelhaltigen Schmerzmitteln hat die Bundesregierung erhebliche Verbesserungen beschlossen, die am 18. Mai 2011 in Kraft traten. Hospize und Einrichtungen der spezialisierten Palliativversorgung erhalten so die Möglichkeit, Notfallvorräte an Betäubungsmitteln vorzuhalten. Desweiteren wird die Weiterverwendung ärztlich verschriebener aber nicht mehr benötigter Betäubungsmittel ausgebaut.

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