Mechthild Dyckmans, FDP - Drogenbeauftragte der Bundesregierung

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Donnerstag, 9. Februar 2012

Praktikumsbericht Maurice Grede

Es stellt sich die Frage, was einen Studenten der Rechtswissenschaften bewegt, das beschauliche Heidelberg zu verlassen, um sich für sechs Wochen in das Abenteuer deutscher Bundespolitik zu stürzen. Ganz einfach: Der Entschluss, ein Praktikum im Deutschen Bundestag zu absolvieren, entstand vor dem Hintergrund der faszinierenden Konnexität zwischen Jurisprudenz und Politik, welche sich wohl an keinem anderen Ort besser begreifen lässt als in diesem hohen Hause.

Zunächst galt es, den Überblick in den verwinkelten Gebäuden zu bewahren. Der Neuling neigt zu Beginn leicht dazu zu verzweifeln, niemals ohne fremde Hilfe zum gewünschten Raum zu gelangen. Doch nach kürzester Zeit fand ich mich bestens allein zurecht.
Da die ersten zwei Wochen meines Praktikums noch sitzungsfrei waren, lag der Schwerpunkt meiner Aufgaben in administrativen Tätigkeiten wie der Literaturrecherche zu Gesetzesentwürfen oder tagespolitischen Themen, der Sichtung und Aufbereitung von Informationen oder der Bearbeitung von Bürgeranfragen. Die Rede des Bundesfinanzministers Wolfgang Schäuble am 6. September im Plenum, welche ich live mitverfolgen konnte, bildete den Auftakt zu einem ereignisreichen Monat, der ganz im Zeichen der Eurokrise stand. Der Bundestag kam gerade erst aus der Sommerpause zurück und gleich gab es mächtig Arbeit und Termindruck.  Die Haushalts- und Rechtspolitiker waren in zahlreichen Sitzungen mit der Ausarbeitung des "Gesetzes zur Änderung des Gesetzes zur Übernahme von Gewährleistungen im Rahmen eines europäischen Stabilisierungsmechanismus" beschäftigt. Dabei galt es in kürzester Zeit einen Drahtseilakt zu bewältigen: Einerseits musste schnell eine Lösung zur Stabilisierung der Finanzmärkte getroffen werden, andererseits sollte mit neuen Regeln zur Parlamentsbeteiligung die demokratische Legitimation fundamentaler Entscheidungen auf europäischer Ebene, die die nationale Politik in ihrem Kernbereich - dem Budgetrecht - betreffen, verbessert werden. Dieses Gesetzgebungsverfahren war von einem enormen Interesse verschiedener Akteure aus Wirtschaft und Gesellschaft begleitet, was vor allem auch die zahlreichen Bürgeranfragen zu dieser Thematik belegen, die das Abgeordnetenbüro erreicht haben. Im Laufe der Sitzungswochen wurde ich vielfach in die Parlamentsarbeit von Frau Dyckmans eingebunden und konnte mich durch eigene Beiträge und Vermerke beteiligen. Ich habe sie zu Sitzungen der AG Recht, des Arbeitskreises IV (Innen- und Rechtspolitik) sowie des Rechtsausschusses begleitet. Ebenso wurde mir ermöglicht, an öffentlichen Anhörungen zum Urheberrecht sowie der Praxis der Visavergabe teilzunehmen. Dies war besonders für mich als Jurastudent interessant, da ich mitverfolgen konnte, wie die Abgeordneten an den Entwürfen arbeiten und sich mit Verbesserungsvorschlägen von Sachverständigen auseinandersetzen. Hierbei kristallisierte sich ein ungewohnter Denkansatz heraus: Während der Jurist sonst immer darauf fixiert ist, unter tatbestandliche Voraussetzungen zu subsumieren, stellen sich im Deutschen Bundestag ganz andere Fragen. Nicht die einzelfallorientierte Problemlösung, sondern vielmehr die abstrakt-generelle Betrachtung von Sachverhalten prägt die Arbeit des Rechtspolitikers, und zwar zumeist unter Schaffung neuer normativer Grundlagen. Schon kraft Natur der Sache kann Rechtspolitik nicht bei der Rechtsauslegung stehenbleiben. Vielmehr ist ihr immanent, das gefundene Auslegungsergebnis viel eindringlicher anhand einer Gerechtigkeitsanalyse zu durchleuchten. Eine umfassende Abwägung der divergierenden Interessen entscheidet dann über das Erfordernis gesetzgeberischer Aktivität. Diese Erfahrung zeigt: Juristen sind für einen geregelten Parlamentsbetrieb unentbehrlich. Weitere Highlights meiner Berliner Zeit waren die Teilnahme an einer Sitzung des Bundesrates, einer Sitzung der FDP-Bundestagsfraktion unter Leitung von Rainer Brüderle sowie ein Novum in der deutschen Parlamentsgeschichte: die Rede von Papst Benedikt XVI. Diese sorgte nicht nur in den Medien für reichlich Gesprächsstoff, sondern wandelte auch für einen Tag die bereits bestens geschützten Gebäudekomplexe des Bundestages in einen Hochsicherheitstrakt. Nicht unerwähnt bleiben darf natürlich der Austausch mit den anderen ca. 70 Praktikanten des Deutschen Bundestages. Beim wöchentlich in diversen Berliner Lokalitäten stattfindenden Praktikantenstammtisch traf man sich in lockerer , fraktionsübergreifender (!) Runde, um über Politik und andere Themen zu diskutieren und neue Freundschaften zu schließen. Am Wochenende konnte man dann gemeinsam die zahlreichen Facetten Berlins erkunden und dabei immer wieder die Vitalität dieser pulsierenden Stadt erlebenAls Fazit lässt sich sagen, dass ich viele interessante Erfahrungen aus dem Praktikum für meine Zukunft mitnehmen werde. Es war beeindruckend zu erleben, welchen Arbeitsumfang und welche Intensität die Parlamentsarbeit von Frau Dyckmans mit sich bringt.  Als Jurastudent war es für mich sehr lehrreich, sich mit dem Ursprung des Gesetzgebungsverfahrens und den daran beteiligten Akteuren auseinandersetzen zu können. Die Betreuung während meines Praktikums war stets einwandfrei. Mein Dank gilt besonders Frau Dyckmans sowie ihrem erstklassigen Team: Herrn Knobel, Frau Voigt und Herrn Kühne, die nicht nur durch fachliche Kompetenz, sondern auch durch einen feinen Sinn für Humor meinen Arbeitsalltag enorm bereichert haben.

Praktikumsbericht Henrike Endres

Vom 02. Mai bis zum 10. Juni 2011 erhielt ich die Gelegenheit im Berliner Abgeordnetenbüro von Frau Mechthild Dyckmans ein Praktikum zu absolvieren.
Während meiner Praktikumszeit ermöglichten mir Frau Dyckmans und ihre Mitarbeiter die Teilnahme an allen fraktionsinternen Sitzungen der Arbeitsgruppe Recht, sowie des Arbeitskreises Innen und Recht, bei denen meistens auch die Bundesjustizministerin Frau Leutheuser-Schnarrenberger anwesend war. Ebenso konnte ich als Besucherin an den Sitzungen des Rechtsausschusses teilnehmen.
Zudem hatte ich die Möglichkeit, einigen öffentlichen Anhörungen des Rechtsausschusses, zum Beispiel zur Änderung des § 522 ZPO sowie des Mediationsgesetzes, beizuwohnen. Auch die Anhörungen des Gesundheitsausschusses zu dem spannenden und äußerst umstrittenen Thema der Präimplantationsdiagnostik und der Organspende fielen in meine Praktikumszeit.
Zur 883. Sitzung des Bundesrates durfte ich Herrn Faßelt, den Bund-Länder-Koordinator der FDP-Bundestagsfraktion, begleiten und erhielt zuvor einige informative Einblicke in seine Aufgaben- und Tätigkeitsfelder.
Neben der Vorstellung des Drogen-und Suchtberichts in der Bundespressekonferenz e.V., zu der ich Frau Dyckmans begleiten durfte, zählt zum Beispiel auch die Preisverleihung des "5. Wettbewerbs für Kommunale Suchtprävention" zu einer der  zahlreichen Aufgaben von Frau Dyckmans als Drogenbeauftrage der Bundesregierung, bei der ich dabei sein konnte.

Ich hatte außerdem das Glück, dass ich Frau Dyckmans zu einigen Abendveranstaltungen begleiten durfte. So begleitete ich sie beispielsweise zu einem parlamentarischen Abend in der hessischen Landesvertretung.
Neben diesen Erfahrungen, die ich durch die Teilnahme an Sitzungen und Veranstaltung sammeln durfte, lernte ich aber auch den Arbeitsalltag einer Abgeordneten und ihrer Mitarbeiter näher kennen. Zu meinen Aufgaben gehörten die Vorbereitung von Terminen, administrative Tätigkeiten sowie die Vorbereitung von Anschreiben und Antworten auf Anfragen und Recherchen zu verschiedenen Themenbereichen.
Frau Dyckmans und ihr Berliner Team haben mich sehr herzlich aufgenommen und von Beginn an mit in den Arbeitsalltag einbezogen. Ich hatte so die Möglichkeit, die Arbeit einer Angeordneten im Deutschen Bundestag hinter den Kulissen näher kennenzulernen.
Neben diesen professionellen Einblicken, die mir Frau Dyckmans mit viel Einsichtnahme und Freude vermittelte, sind es gerade Aspekte auf der persönlichen Ebene, die die sechs Wochen so gewinnbringend für mich gestaltet haben. Mir wurde von Anfang an Vertrauen entgegen gebracht, nicht nur in meine Person, sondern auch in meine Fähigkeiten. Dieser menschliche und förderliche Umgang wird mir in besonderer Erinnerung bleiben.

Frau Dyckmans durfte ich während meines Praktikums stets als engagierte, verantwortungsbewusste, gewissenhafte und in ihren Tätigkeiten äußerst kompetente Volksvertreterin erleben. Ich möchte mich ganz herzlich bei Frau Dyckmans und ihren Mitarbeitern Friederike Voigt, Patrick Knobel und Roland Kühne für die interessante, lehr- und erfahrungsreiche Zeit bedanken!

Praktikumsbericht Alicia König

Ich heiße Alicia König und ich studiere im fünften Fachsemester Rechtswissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Neben dem Studieren an der Universität ist auch eine praktische Studienzeit vorgesehen, für welche man die Orte des Praktikums frei wählen kann. Ich wollte die Arbeit einer Abgeordneten im Deutschen Bundestag, sowie den Ablauf und die Arbeit im Deutschen Bundestag kennenlernen. So kam es, dass ich mich für ein Praktikum im Zeitraum vom 21.02. - 25.03.2011 im Abgeordnetenbüro von Frau Dyckmans, MdB, bewarb. Meine erste Praktikumswoche war gleich eine Sitzungswoche des Bundstages, so dass diese Woche gleich von vielen eindrücklichen Erlebnissen geprägt war. Ich nahm an der Arbeitsgemeinschaft Recht mit der Bundesjustizministerin teil, am Arbeitskreis Innen/Recht der FDP-Bundestagsfraktion und natürlich an der Sitzung des Rechtsausschusses, in welchem Frau Dyckmans ordentliches Mitglied ist.  Neben dem Alltag eines Politikers nahm mich Frau Dyckmans auch zu Veranstaltungen der FDP mit, wie zum Beispiel zum Ladies Lunch der FDP-Bundestagsfraktion, bei der Frau Genscher als Schirmherrin der Deutschen Herzstiftung über die Arbeit der Stiftung referierte. Außerdem ging ich mit Frau Dyckmans zur ?Ersten Politiker-Lan? im Bundestag. Dort wurden den Politikern die neuen Möglichkeiten der Spielekonsolen und Videospiele dargeboten. So konnte ich einen Blick auf Wii-spielende und hüpfende Abgeordnete im Anzug erhaschen. Außerdem besuchte ich eine Öffentliche Anhörung im Rechtsausschuss zu einem Gesetzesentwurf bezüglich überlanger Verfahrensdauer. Dort bekam ich die Aufgabe, für Frau Dyckmans alle Informationen zu sammeln und sie über diese zu unterrichten, da sie sich zu dieser Zeit auf Delegationsreise befand. Da meine Zeit in Berlin eine hochbrisante war, ging ich auch öfters ins Plenum. Etwa zur Befragung der Bundesregierung mit dem Bundesminister a.D. Karl- Theodor zu Guttenberg zu den Plagiatsvorwürfen seiner Dissertation. Außerdem zur Vereidigung des neuen Bundesministers für Inneres, Hans Peter Friedrich, zur Erklärung des Außenministers Dr. Guido Westerwelle zur Lage in Lybien und zur Regierungserklärung der Bundeskanzlerin Dr.  Angela Merkel zur Lage in Japan und den Konsequenzen für Deutschland. Die wiederaufgeflammte Atomdebatte war natürlich auch Thema in der Bundesratssitzung, an der ich am 18.03.2011 teilnahm. Weiterhin konnte ich das Bundesministerium für Gesundheit besuchen, denn auch dort arbeitet Frau Dyckmans als Drogenbeauftrage der Bundesregierung. Neben den sehr spektakulären Erlebnissen und Begegnungen mit Bundesministern im Fahrstuhl während der Sitzungswoche, kam auch die alltägliche Büroarbeit nicht zu kurz. Hier half ich Frau Dyckmans Fragen von Bürgerinnen und Bürgern zu beantworten. Außerdem recherchierte ich für die Arbeitsgemeinschaften. Weiterhin habe ich das Team im Büro bei den alltäglichen Büroabläufen mit Postgängen und Kopierergängen unterstützt sowie Berichte für die Internetseite von Frau Dyckmans verfasst. Insgesamt habe ich während meiner Zeit in Berlin sehr viel gelernt: Über Politik, die Arbeit des Bundestages, die Arbeit und Verantwortung und vor allem das Arbeitspensum eines/einer Abgeordneten, als auch über die Tätigkeit von Wissenschaftlichen Mitarbeitern in einem Abgeordnetenbüro. Es war eine sehr intensive Zeit und ich habe sehr viel mitgenommen. Mein Dank geht an das Team von Frau Dyckmans, denn ich wurde so herzlich in Empfang genommen und so in die Arbeit integriert, dass ich das Gefühl hatte, gleichwertiges Mitglied in jenem Team zu sein. Alle meine Fragen wurden immer beantwortet. Vielen Dank geht auch an Frau Dyckmans, die mir das Praktikum ermöglichte und mich zu vielen Veranstaltungen mitnahm. Ich bin froh, diese Möglichkeit bekommen zu haben und so hinter die Kulissen zu schauen und nicht nur das fertige Endprodukt in den Nachrichten zu hören.

Praktikumsbericht Julia Heine


Julia Heine mit M. Dyckmans
Mein Name ist Julia Heine und ich besuche derzeit die Jahrgangsstufe 12 am Friedrichsgymnasium Kassel. Das dreiwöchige Betriebspraktikum zum Ende der Schulzeit hin bietet die besondere Gelegenheit, gezielt berufsorientierte Erfahrungen zu sammeln.
Da ich mich sehr für Politik interessiere und in den lokalen Medien oft von Frau Dyckmans und ihren Aufgaben als Drogenbeauftragte der Bundesregierung und Mitglied im Rechtsausschuss gehört hatte, entschied ich mich für eine Bewerbung in ihrem Berliner Abgeordneten Büro. Zum einen erhoffte ich mir, Einblicke in den Berufsalltag eines Politikers im Deutschen Bundestag zu erhalten, zum anderen bestand der Wunsch, mich auch persönlich weiterzuentwickeln und meine Heimat für den Zeitraum des Praktikums zu verlassen.
Nach einem Vorstellungsgespräch im Wahlkreisbüro Kassel, in dem mir Frau Dyckmans sehr aufgeschlossen begegnet war, empfingen mich ihre Mitarbeiter am ersten Praktikumstag in Berlin ebenso freundlich. Zunächst galt es, mich mit meinem Arbeitsplatz vertraut zu machen und mir einen Überblick über die Räumlichkeiten zu verschaffen. Insbesondere alltägliche, wiederkehrende Büroarbeiten trugen dazu bei, dass ich mich schnell eingewöhnte und zurechtfand. Allerdings blieb es nicht lange bei diesen Tätigkeiten, da bereits meine ersten beiden Praktikumswochen mit Sitzungswochen des Bundestages nach der Sommerpause zusammenfielen. Dieser glückliche Umstand führte dazu, dass ich sofort die erhofften Einblicke erhielt. Unter anderem nahm ich an einer Sitzung der AG Recht und des Arbeitskreises Innen/Recht teil, in denen mir die Komplexität und Vielfältigkeit der Aufgaben bewusst wurde, die Politiker zu erfüllen haben.
Zudem durfte ich auch bei der öffentlichen Anhörung zum Arzneimittelneuordnungsgesetz (AMNOG) anwesend sein, das zuvor im Gesundheitsausschuss verhandelt worden war.
Insofern bot sich mir die Möglichkeit, einen Gesetzgebungsprozess zu begleiten und nicht nur mit dem Ergebnis bzw. dem vollendeten Gesetz konfrontiert zu werden.
Zu diesen zahlreichen besonderen Erlebnissen zählt zweifelsfrei auch der Besuch einer Plenarsitzung zum Thema ?20 Jahre Deutsche Einheit?, in der die Politiker der einzelnen Fraktionen im Vorfeld der Feierlichkeiten Stellung zum aktuellen Stand der Zusammenführung von Ost und West nahmen.
Und auch der zweite Besuch im Plenum zum Thema Integration und der Lage der Ausländer in Deutschland war geprägt von spannenden und hitzigen Diskussionen. Doch abgesehen von kleineren Streitereien, waren sich die Fraktionen darin einig, dass die Integration von Ausländern in Zukunft noch stärker gefördert werden müsse, um den Zusammenhalt innerhalb der Gesellschaft zu gewährleisten. Allerdings sei das deutsche Grundgesetz dabei die Leitlinie, die nicht missachtet werden dürfe.
Ebenso beeindruckte mich die Jahrestagung der Drogenbeauftragten, die das Problem des Alkoholmissbrauchs bei Frauen thematisierte und deutlich machte, dass geschlechtsspezifische Prävention, Forschung und Therapiemaßnahmen in Zukunft unumgänglich sind. Referenten und Referentinnen aus dem In- und Ausland sorgten für einen gezielten Austausch von Erfahrungen, der in der Politik stets eine wichtige Rolle spielt, um Perspektiven und Ideen zu entwickeln.
Nachdem meine dritte Woche in Berlin weitgehend ruhig verlaufen war, wurde es am letzten Praktikumstag noch einmal spannend. Ich durfte den Bund-Länder-Koordinator der FDP-Fraktion, Herrn Faßelt, in den Bundesrat begleiten.
Dieses ständige Verfassungsorgan setzt sich aus Vertretern der einzelnen Landesregierungen zusammen, die somit unmittelbar auf die Politik des Bundes einwirken können. Dabei ist es die Aufgabe von Herrn Faßelt, als Vermittler zwischen der FDP-Bundestagsfraktion und den Ländern aufzutreten. Es war sehr spannend, ihn bei seiner Arbeit zu begleiten und mitzuerleben, wie sich der Bundesrat mit Themen auseinandersetzte, die zuvor im Bundestag behandelt worden waren. Beispielsweise wurde das Haushaltsbegleitgesetz während meiner Praktikumszeit im Bundestag diskutiert und erhielt nun die Zustimmung des Bundesrates. Des Weiteren stand Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler Rede und Antwort zum geplanten GKV-Finanzierungsgesetz.  Ein Highlight war sicherlich auch die Wahl von Hannelore Kraft zur ersten Bundesratspräsidentin in der Geschichte Deutschlands.  Damit endete meine Zeit als Praktikantin im Berliner Büro mit einem ereignisreichen Tag, der stellvertretend für all die Erfahrungen steht, die ich machen durfte.
Ich konnte mir ein Bild von der Arbeit eines Politikers im Deutschen Bundestag verschaffen, das mich auf meinem weiteren Lebensweg begleiten wird. Meine Erwartungen wurden bei weitem übertroffen.
An dieser Stelle muss ich auch das abwechslungsreiche und wirklich leckere Essen im Mitarbeiter-Restaurant erwähnen, das nicht mit dem eher dürftigen Angebot der Schulmensa vergleichbar ist. Und auf dem Weg dorthin kann man sogar dem Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Niebel, im Fahrstuhl begegnen.
Zum Schluss möchte ich mich bei Frau Dyckmans und ihren Mitarbeitern dafür bedanken, dass sie mir diese Möglichkeit eröffnet haben.

 

Praktikumsbericht Matthias Weber

Dyckmans mit Matthias Weber
Dyckmans mit Matthias Weber
Mein Name ist Matthias Weber, ich bin 25 Jahre alt und studiere zur Zeit Politikwissenschaften und Psychologie an der Universität Kassel. In meinem Studiengang ist ein Praktikum mit der Dauer von acht Wochen vorgesehen. Bei mir kam dabei sehr schnell der Wunsch auf, dieses im Deutschen Bundestag zu absolvieren. Da ich mich auch privat sehr mit der FDP und der Politik verbunden fühle, war mir schnell klar, dass ich das Praktikum im Berliner Abgeordnetenbüro von Frau Dyckmans machen möchte. Nachdem ich mich erfolgreich beworben hatte, ging es am 5. April 2010 endlich los. An meinem ersten Tag war ich natürlich sehr aufgeregt. Nachdem mir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die wichtigsten Anlaufstationen wie die Poststelle, den Kopierraum und die Bibliothek gezeigt hatten, bekam ich gleich meinen ersten Arbeitsauftrag. Ich sollte einen Artikel über den Glücksspielstaatsvertrag sowie die Auswirkungen einer Lockerung des Glücksspielmonopols auf die Spielsucht zusammenfassen. Ergänzend zu den üblicherweise anfallenden Büroarbeiten, wie die Post holen, Telefongespräche entgegennehmen, Bürgeranfragen beantworten und Recherchearbeiten, hatte ich auch die Möglichkeit, viele politische Veranstaltungen zu besuchen. Zu den "Highlights" gehörte dabei zweifelsohne der Besuch einer Sitzung des Deutschen Bundesrates. An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal sehr bei Herrn Faßelt, dem Bund-Länder-Koordinator der FDP-Fraktion, bedanken, der mir an diesem Tag die Möglichkeit gegeben hat, einen Einblick in die Arbeit des Bundesrates zu bekommen. Da mein Praktikum als auch die von mir besuchte Bundesratssitzung in die Zeit der Euro-Krise gefallen ist, hatte ich das "Glück", ein beschleunigtes Gesetzgebungsverfahren quasi live mitzuerleben, was aus politikwissenschaftlicher Sicht überaus spannend war.
Neben weiteren Besuchen, wie den Debatten im Plenarsaal des Deutschen Bundestages, durfte ich auch an einigen Tages- und Abendveranstaltungen teilnehmen. Darunter waren zum Beispiel das Tagesseminar "Mehr Strategien wagen - Erfahrungen aus der strategischen Praxis" im Thomas-Dehler-Haus oder aber ein Seminar in der Kanadischen Botschaft über die Zukunft von Gastarbeitern. Bedingt durch Frau Dyckmans neue Stellung als Drogenbeauftragte der Bundesregierung, bestand außerdem nicht nur die Chance einen Einblick in die Rechtspolitik zu erhalten, sondern auch in die Gesundheitspolitik der Bundesregierung: So beispielsweise in den Arbeitskreis Gesundheit und die Funktionen des Gesundheitsausschusses.
Die Politik da zu erleben, wo sie gemacht wird, habe ich als ein sehr spannendes Erlebnis empfunden. Ich kann daher nur jedem, der auf der Suche nach einem Praktikum ist, den Deutschen Bundestag wärmstens ans Herz legen. Man kann hier meines Erachtens sehr wichtige Erfahrungen sammeln und Einblicke in die Politik und in die Aufgaben eines Abgeordneten gewinnen, die man nicht mehr so schnell vergessen wird.
Für die Zeit, die ich in Berlin erlebt habe, möchte ich mich noch einmal sehr bei Frau Dyckmans sowie bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Büro bedanken.

Praktikumsbericht Philipp Frey

Praktikum im Bundestag vom 15. März bis 01. April 2010
Durch mein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Münster sind jedem Studenten eine praktische Studienzeit von 6 Wochen in einer Verwaltungsbehörde vorgeschrieben. Für mich stand schnell fest, dass ich diese Zeit im Deutschen Bundestag verbringen wollte.
Für mich war ebenfalls relativ schnell klar, dass ich diese Erfahrung gerne bei einem Abgeordneten meines Wahlkreises Kassel absolvieren wollte. Da Frau Dyckmans von 1990 bis 2005 Richterin am Hessischen Verwaltungsgerichtshof war, fiel mir als Student der Rechtswissenschaften auch hier die Wahl nicht schwer. Ich hatte mich  vor ihrer Ernennung zur Bundesdrogenbeauftragten im Berliner Büro beworben, so dass ich zum Praktikumsantritt doppeltes Glück hatte, sowohl am Arbeitskreis Recht teilzunehmen als auch Einblicke in die Drogenpolitik zu bekommen.
Einer herzlichen Begrüßung durch die Mitarbeiter am ersten Tag folgte direkt ein kleiner Schock: Ich sollte für drei Stunden das Büro alleine leiten und vor allem Telefonanfragen entgegennehmen, während das gesamte Büro zu einer hausinternen Fortbildung musste.
Doch ich war auch froh darüber, dass mir eine gewisse Verantwortung übertragen wurde. Vor allem konnte ich eigenständig arbeiten und mich auch selbst bei Themen einbringen, wie zum Beispiel bei einem Bericht über den Stand der Juristenausbildung in Bezug auf die Bologna-Reform.
Jedoch blieb es keineswegs bei der täglichen Schreibtischarbeit. Ich bekam die Möglichkeit an Frau Dyckmans politischem Alltag in vollem Umfang teilzunehmen. Dazu gehörten sehr interessante Aufenthalte bei der "Arbeitsgemeinschaft Innen und Recht" und beim "Arbeitskreis Innen und Recht". Ich nahm auch eine Veranstaltung in der hessischen Landesvertretung wahr, der hessische Abgeordnete und Vertreter der Landesregierung beiwohnten und ein Besuch der Fraktionssitzung, bei der ich fraktionelle Meinungsbildung hautnah miterleben konnte. Dazu kam natürlich noch der obligatorische Plenumsbesuch, wobei die Wahl des Wehrbeauftragten der Bundesregierung sicherlich ein Highlight war. Nicht zu vergessen ist der Besuch des Bundesrats, in Begleitung von Herrn Faßelt, dem Bund-Länder-Koordinator der FDP-Fraktion, der mir ein ganz neues Bild des Gesetzgebungsverfahrens in der Bundesrepublik Deutschland vermittelte. Auch für diese Möglichkeit bin ich sehr dankbar.
Ich möchte jedem, vor allem Jura-Studenten, die ein Pflichtpraktikum in der Verwaltung absolvieren müssen, ein Praktikum im Bundestag nahe legen. Es ist eine Erfahrung, die man nicht schnell vergessen wird. Abgesehen von spannender Politik, kann es passieren, dass man beim Gang zur Poststelle sich inmitten einer Ansammlung von Polit-Größen wiederfindet, die man lediglich aus den Tagesthemen kennt. Aber das kann einem in Berlin natürlich auch an jeder Ecke passieren. Ich denke, da ging es meinen Vorgängern auch nicht anders...
Ich möchte mich letztendlich bei Frau Dyckmans und allen Mitarbeitern bedanken, dass sie mir diese wunderbare Möglichkeit zur dreiwöchigen Mitarbeit in ihrem Büro gegeben haben.

Praktikumsbericht Iris Duch

Iris Duch
Iris Duch
Durch eine politische Bildungsreise im November 2008 nach Berlin lernte ich Frau Dyckmans kennen. Da ich im Rahmen meines rechtswissenschaftlichen Studiums ein Verwaltungspraktikum zu absolvieren hatte, bot sie mir an, mich zu gegebener Zeit gerne in ihrem Büro zu bewerben. Am 15. Februar 2010 war es endlich so weit. Ein erfahrungsreiches Auslandssemester lag hinter mir und so eilte ich dem Ruf der Hauptstadt entgegen. Am 15. Februar betrat ich ziemlich gespannt das Büro im Jakob-Kaiser-Haus und wurde sehr herzlich von einem der Mitarbeiter in Empfang genommen. In dieser ersten Nicht-Sitzungs-Woche lernte ich den normalen Alltag eines Abgeordnetenbüros kennen und erhielt sowohl eine Auffrischung als auch ein besseres Verständnis für die Strukturen des Bundestages. Post, Telefon, Bürgeranfragen und Recherche gehörten in den beiden darauffolgenden Sitzungswochen genauso zu meinen Aufgaben, wie der Besuch von Plenardebatten, Ausschusssitzungen, Arbeitskreisen und Arbeitsgemeinschaften. Als besondere Highlights meines insgesamt vierwöchigen Aufenthaltes im Berliner Büro sind mir unter anderem eine Plenardebatte vom 26.02. in Erinnerung geblieben, in welcher Abgeordnete der Fraktion Die Linke Transparente mit den Namen einiger Opfer des Luftangriffs von Kunduz entfalteten. Da solche Aktionen gegen die Geschäftsordnung des Bundestages verstoßen, wurden die beteiligten Abgeordneten mehrmals vom Bundestagspräsidenten aufgefordert, den Plenarsaal zu verlassen, woraufhin die gesamte Fraktion den Saal verließ. Zusätzlich bot sich mir die Chance das Bundeskanzleramt zu besichtigen, sowie einer Sitzung des Bundesrates in Begleitung von Herrn Faßelt, dem Bund-Länder Koordinator der FDP-Fraktion, beizuwohnen, von der ich, dank seiner Einweisung, sehr viel mitnahm. Ich durfte zudem an verschiedenen abendlichen Veranstaltungen in Begleitung von Frau Dyckmans oder der Büroleitung teilnehmen, wie an einer Veranstaltung in der parlamentarischen Gesellschaft und einem Abend des deutschen Richterbundes. Des weiteren besichtigte ich das ARD Hauptstadtstudio und durfte als Zuschauer die Sendung "Hart aber Fair" live mit verfolgen. Ein Praktikum im Deutschen Bundestag kann ich an dieser Stelle nur jedem empfehlen, der spannende Politik einmal hautnah miterleben möchte. Es kann einem nämlich durchaus passieren, dass man nichtsahnend einen Fahrstuhl betritt, in dem sich Frau Leutheusser-Schnarrenberger und Herr Müntefering in guter Stimmung austauschen. Die vier Wochen meines Aufenthaltes in Berlin vergingen unheimlich schnell, nicht zuletzt deshalb, weil ich guten Anschluss zu anderen Praktikanten über einen Stammtisch fand, der sich einmal in der Woche traf, um über gemeinsame Erfahrungen und Unternehmungen zu beratschlagen. Ich möchte mich an dieser Stelle sehr herzlich bei Frau Dyckmans und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedanken, die mich so nett aufgenommen und betreut haben. Die Zeit war eine Erfahrung, die ich mit Sicherheit noch lange in Erinnerung behalten werde.

Iris Duch

Praktikumsbericht Thorsten Briele

Thorsten Briele
Thorsten Briele
Mein Praktikum im Büro von Frau Dyckmans habe ich im Rahmen meines Studiums der Politikwissenschaft absolviert. Für insgesamt sieben Wochen bot sich mir die Chance, hinter die Kulissen des politischen Geschäfts zu blicken, und das in der Theorie erworbene Wissen in der Praxis zu vertiefen und zu erweitern. Neben dem generellen, studienfachbedingten Interesse an der Arbeit des Bundestages entwickelte sich das Interesse an einem Praktikum vor allem durch die Auseinandersetzung mit dem Thema meiner Abschlussarbeit. So hat insbesondere die Mitgliedschaft von Frau Dyckmans im Unterausschuss Europarecht eine Bewerbung für mich besonders attraktiv gemacht. Meine Erwartungen an das Praktikum haben sich dann auch in vollem Umfang erfüllt. Ich habe in diesen sieben Wochen nicht nur den Tagesablauf einer Abgeordneten/ eines Abgeordneten kennen gelernt, sondern auch einen tiefen Einblick in die Arbeitsweise des Deutschen Bundestages werfen können. Die dadurch gesammelten, reichhaltigen Erfahrungen kann ein Studium nicht bieten. So durfte ich Frau Dyckmans zum einen zu diversen externen Terminen und Veranstaltungen begleiten, zum anderen waren Ausschusssitzungen, Plenardebatten und Arbeitskreissitzungen Höhepunkte meines Aufenthaltes. Zu diesen Höhepunkten zählte auch der Besuch einer Bundesratssitzung. Aber auch die tägliche Büroarbeit gestaltete sich abwechslungsreich und spannend. So konnte ich mich z.B. mit Recherchearbeit für die unterschiedlichsten Themen oder die Begleitung von Besuchergruppen einbringen. Wie schon gesagt, gab mir das Praktikum die Möglichkeit, eine Reihe wichtiger Erfahrungen zu sammeln. Für die Gewährung dieser Chance und die kollegiale Zusammenarbeit möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei Frau Dyckmans und den Mitarbeitern bedanken.

Praktikumsbericht Cristina Valencia Gonzalez

Mein Name ist Cristina Valencia Gonzalez und ich studiere zurzeit Rechtswissenschaft in Frankfurt am Main. Ich habe in der Zeit vom 09.03.2009 bis 10.04.2009 ein Praktikum im Berliner Abgeordnetenbüro von Frau Mechthild Dyckmans absolviert. Es war eine sehr interessante und erfahrungsreiche Zeit für mich. Dafür möchte ich mich auch noch mal ganz herzlich bei Frau Dyckmans und all den netten Kolleginnen und Kollegen, die mich so freundlich aufgenommen haben, bedanken. An meinem ersten Praktikumstag war ich ehrlich gesagt etwas aufgeregt und gespannt, was in diesen fünf Wochen auf mich zukommen würde. Ich wusste gar nicht so recht, was meine Aufgaben sein würden. Schon am ersten Tag, gab es diverse Aufgaben für mich. Es gab also keine Zeit zum Langweilen. Neben den üblichen Büroarbeiten, wie kopieren, Post holen und zu unterschiedlichen Themen recherchieren, bekam ich einen umfangreichen Überblick über den Tagesablauf von Frau Dyckmans und natürlich meiner Kollegen. Des Weiteren bekam ich die
Möglichkeit an Plenar-, Arbeitskreis- und mehreren Ausschusssitzungen teilzunehmen und dadurch interessante Persönlichkeiten kennenzulernen. Auch der Besuch im Bundesrat mit dem Bund-Länder-Koordinator der FDP-Fraktion, Herrn Faßelt, war eine interessante Abwechslung. Insgesamt hat mir das Praktikum sehr gut gefallen. Diese Zeit wird mir hoffentlich noch sehr lange in Erinnerung bleiben, schon wegen meiner sehr angenehmen und hilfsbereiten Kolleginnen und Kollegen und natürlich Frau Dyckmans selbst. Ich hoffe, dass meine Mitarbeit im Büro hilfreich war.

Praktikumsbericht Isabel Trost

Nachdem ich im Rahmen einer Reise für politisch interessierte Wählerinnen und Wähler im November 2008 mit Frau Dyckmans ins Gespräch gekommen war, ergriff ich die Gelegenheit mich für ein Praktikum in ihrem Berliner Abgeordnetenbüro zu bewerben.
Nach einer erfolgreichen Zusage aus Berlin konnte mein Praktikum schließlich am 09.02.2009 beginnen.
Berlin als Stadt, in der ich aus beruflichen Gründen gut vier Jahre gelebt hatte, war mir wohl vertraut, aber was würde mich während meines Praktikums erwarten? Nachdem ich an meinem ersten Arbeitstag außerordentlich nett empfangen und aufgenommen wurde, gab es auch schon jede Menge Arbeit für mich.
Neben den alltäglichen Büroarbeiten bot sich mir aber auch ein umfassender Überblick über den Tagesablauf von Frau Dyckmans, die Arbeitsweise des Abgeordnetenbüros, der FDP-Bundestagsfraktion sowie des Deutschen Bundestages. Außerdem bekam ich die Möglichkeit, an mehreren Ausschusssitzungen, Plenardebatten und Arbeitskreissitzungen teilzunehmen, und begleitete Frau Dyckmans zu diversen Terminen und Veranstaltungen.
Eine Woche inmitten dieses Praktikums verbrachte ich im Kasseler Wahlkreisbüro, wo ich einen Einblick in die vielseitige Arbeit von Frau Dyckmans direkt in ihrem Wahlkreis vor Ort gewinnen konnte.
Am 06.03.2009 hieß es dann auch schon wieder Abschied nehmen, und ich fragte mich, wo die letzten vier Wochen geblieben waren, so schnell sie doch anscheinend verflogen waren. Ich möchte mich auf diesem Wege noch einmal recht herzlich bei Frau Dyckmans und all den netten Kolleginnen und Kollegen für eine interessante, erfahrungsreiche und auch schöne Zeit bedanken, welche mir wohl noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird.

Praktikumsbericht von Moritz Schott

Mein Name ist Moritz Schott und zurzeit studiere ich in England European Studies, einsehr weit gefächerter Studiengang, der sich sowohl mit Wirtschaft, Sprachen als auch Politik in Europa beschäftigt. Da vor allem letzteres für mich schon immer von großer Wichtigkeit war, entschloss ich mich zu einer Bewerbung bei Frau Dyckmans im Deutschen Bundestag. Nach Ihrer Zusage startete ich am 08.09.2008 mein Praktikum in Ihrem Berliner Büro. Von Anfang an durfte Ich mich mit Aufgaben zu relevanten Themen beschäftigen, unter anderem einer Analyse zu Positionen der FDP und der Linken in Hessen.Weiterhin hatte ich die Möglichkeit interessante Gespräche und Vorträge der Abgeordneten mitzuerleben und hatte immer das Gefühl eine Erfahrung, die weit über die Praktikumszeit hinausreichen würde, mitzunehmen.Eine der wichtigsten Erfahrung war hierbei, was sich Tag für Tag bei einer Bundestagsabgeordneten abspielt, welchen Terminen und Verpflichtungen Sie nachkommen muss und was die dazugehörige Büroarbeit mit sich bringt. Höhepunkte meines dreiwöchigen Praktikums waren sicherlich ein Besuch der Publikumstribüne des Plenarsaals, die Zusammenarbeit mit Herrn Faßelt im Bundesrat, als auch diverse Veranstaltungen am Nachmittag wie zum Beispiel das Hoffest des Bundesministeriums der Justiz. Insgesamt hat mir das Praktikum sehr gut gefallen und wird mir neben den interessanten Einblicken in die politische Arbeit einer Bundestagsabgeordneten, auch wegen den sehr sympathischen und hilfsbereiten Kollegen, sowie Frau Dyckmans selbst, für lange Zeit in guter Erinnerung bleiben.

Praktikumsbericht von David Depenbrock

Mein Name ist Stefan Depenbrock, ich bin 19 Jahre alt, komme aus Berlin und fange im Oktober ein Sozialwissenschaftsstudium an der Heinrich-Heine Universität in Düsseldorf an. In der Zeit vom 3. bis 21. September 2007 habe ich im Berliner Abgeordnetenbüro von Frau Dyckmans ein Praktikum absolviert. Zu meiner Freude erüllte sich die im Vorstellungsgespräch von Frau Dyckmans ausgesprochene "Drohung", dass Praktikanten in ihrem Büro nicht einfach nur herumsitzen, sondern aktiv mitarbeiten und beteiligt werden. Statt langweiligem Herumsitzen wurden mir interessante und vielseitige Aufgaben aufgetragen. Bei Sitzungen des Arbeitskreises Innen und Recht der FDP-Fraktion sowie Gesprächen der Abgeordneten mit Interessenverbänden, denen ich beiwohnen durfte, konnte ich einen Blick hinter die Kulissen werfen.
Während meiner Praktikumszeit wurde eine Umfrage veröffentlicht, nach der 95% der Deutschen nicht wissen, wie die Arbeit und der Tag eines Abgeordneten aussieht. Mir wurde ein Einblick ermöglicht, dafür möchte ich mich hier bedanken. Ich hoffe, dass ich bei der Bewältigung der zahlreichen Aufgaben hilfreich war. Es hat mir sehr gut gefallen und ich hoffe, dass ich in Düsseldorf eine Stelle als studentischer Mitarbeiter in einem Büro eines Landesabgeordneten finde.

Praktikumsbericht von Christian David Friedländer

Nachdem ich in München meine Erstes Juristisches Staatexamen absolviert hatte, war mir klar, dass ich die Zeit bis zum Referendariat mit etwas überbrücken wollte, was mich seit Kindertagen interessierte: Politik.
Und was läge da nicht näher als ein Praktikum im Deutschen Bundestag.
Frau Dyckmans bot mir in meinem Bewerbungsgespräch ein Praktikum vom 1. März bis zum 30. Mai 2008 an, welches ich dankend annahm. In diesem Gespräch bereitete sie mich auch schon mental darauf vor, dass auf mich die verschiedensten Aufgaben in ihrem Büro zukommen würden. Und sie hatte damit nicht zuviel versprochen.
Mein Aufgabenbereich reichte von Tätigkeiten wie kopieren, Post holen bis hin zum Betreuen ihrer Homepage, welches für mich eine völlig neue Herausforderung darstellte. Aber darüber hinaus lernte ich auch ihren Alltag als Bundestagsabgeordnete kennen. Ich begleitete sie in den Arbeitskreis (Innen und Recht), ging mit in den Rechtsausschuss und traf durch sie viele interessante Persönlichkeiten.
Als mich Frau Dyckmans nach 2 Wochen meines Praktikums fragte, ob ich mir vorstellen könnte für zwei Monate ihren Büroleiter Thomas Behm zu vertreten, freute ich sehr auf diese neue Aufgabe. So konnte ich von Mitte April bis Ende Juni 2008 lernen, den Ablauf eines Bundestagsabgeordnetenbüros zu organisieren. Von der Koordinierung der Termine bis zum Ausrichten von Veranstaltungen war alles an Tätigkeiten dabei.
Ich habe diese Zeit in Frau Dyckmans Berliner Büro sehr genossen. Ich habe unglaublich viele Erfahrungen und Eindrücke bekommen, die für mein späteres Berufsleben sehr prägend sein werden. Ich habe viele nette Kolleginnen und Kollegen kennen und schätzen gelernt.
Und ich hatte eine Zeit in Berlin, an die ich immer sehr gerne zurückdenken werde.

''Was bedeutet das Grundgesetz für mich?'' von Thorsten Briele

Wenn man derzeit auf die Straße geht, springt einem ja quasi automatisch ein besonderes
Plakat ins Auge. Auf den üblichen Werbeflächen auf denen sonst für diverse Düfte oder
Autos geworben wird, wird jetzt der 60zigste Geburtstag der Bundesrepublik angekündigt. Eine Geburtstagsankündigung auf einem Werbeplakat? Ich stutze immer wieder aufs Neue. Nicht etwa, weil ich der Meinung bin, der runde Geburtstag verdiene es nicht gefeiert zu werden. Ganz im Gegenteil! Der Grund ist vielmehr, dass mir die großformatige
Ankündigung schlagartig bewusst macht, dass es dieser besonderen Erinnerung
offensichtlich bedarf. Nun gehöre auch ich zu den Menschen, die Geburtstage ganz gerne
mal vergessen, was ja meistens peinliche Momente nach sich zieht. Eine gute Idee
also, diese Erinnerung? So scheint es. Das Problem an der Sache aber ist: wem
gratulieren? Die Antwort ist offensichtlich: mir. Das Grundgesetz hat ja schließlich nicht
seinen eigenen Selbstzweck, sondern soll den Menschen dienen. Und obwohl es so
offensichtlich ist, dass so grundlegende Rechte wie das Recht zur freien
Meinungsäußerung, die Grundrechte im Allgemeinen ihre Grundlage im Grundgesetz
haben und in diesem fest verankert und garantiert sind, vergisst man häufig, dass diese so
alltäglichen Rechte nicht selbstverständlich sind. Mein Vater wird dieses Jahr auch 60 was
mir vor Augen führt, dass diese rechtliche Grundlage auf der alle unsere scheinbar so
alltäglichen Rechte fußen noch nicht so lange besteht, wie man oft zu glauben meint. Es
bedarf nur einem Gespräch mit einem Vertreter der Generation meines Großvaters um
sich zu vergegenwärtigen, welch ein Zuwachs an Freiheiten mit der Festschreibung der
freiheitlichen demokratischen Grundordnung im Grundgesetz einherging. Das die
Grundrechte nicht immer so selbstverständlich waren wie jetzt, zeigt sich auch in ihrer
Position im Grundgesetz: Sie stehen an erster Stelle. Gerade weil das Grundgesetz den
Grundstein für ein demokratisches, freiheitliches Leben legt, sollte es eigentlich keiner
Erinnerung bedürfen, um nicht zu vergessen, dass die Bundesrepublik Deutschland und
mit ihm das Grundgesetz in diesem Jahr 60 Jahre alt werden: Wir haben ihm viel zu
verdanken.


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