26.02.2010
Dyckmans (FDP): Kauf von Stromnetzen riskant für Stadt Kassel
Als äußert riskant bewerten die Liberalen in Kassel den jüngsten Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, die Gas- und Stromnetze in Großalmerode durch die Städtischen Werke zurückzukaufen. Dazu die Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Mechthild Dyckmans: „Es ist eine unverantwortliche Politik, für einen Kauf zu stimmen, ohne dass der Kaufpreis oder der Zustand der Netze bekannt ist. Die Tatsache, dass man den Investitionsbedarf nicht kennt, macht die ganze Angelegenheit äußerst riskant.“Darüber hinaus sei es doch sehr befremdlich, dass der ansonsten angeblich stets um Arbeitsplätze in Kassel bemühte Oberbürgermeister hier bereitwillig die Arbeitsplätze von e.on-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gefährdet und aufs Spiel setzt. Die Arbeitnehmer der beiden Konzerne e.on Mitte und Städtische Werke AG würden gegeneinander ausgespielt. Selbst wenn die Städtischen Werke sich in einem Konsortialvertrag mit Großalmerode verpflichtet haben sollten, e.on Mitte – Mitarbeiter zu übernehmen, sei fraglich wie viele, und zu welchen Konditionen dies geschehen solle.
Ein Kasseler Oberbürgermeister habe sich für den Erhalt und die Neuschaffung von Arbeitsplätzen in Kassel einzusetzen und nicht Beschlüsse mit herbeizuführen, durch die bestehende Arbeitsplätze aufs Spiel gesetzt werden, so Dyckmans abschließend.








