Mechthild Dyckmans, FDP - Drogenbeauftragte der Bundesregierung -

zurück | Sitemap | Seite weiterempfehlen | Druckversion | 
Freitag, 3. September 2010

Jahrestagung der Drogenbeauftragten 2010: ''Alkohol für Frauen (k)ein Problem?"

Am 5. Oktober 2010 lädt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, zu ihrer Jahrestagung ein. Die diesjährige Jahrestagung wird sich mit dem dem Thema Frauen und Alkohol beschäftigen. Alkoholkonsum und Alkoholabhängigkeit sind bei Männern und Frauen unterschiedlich ausgeprägt. Generell treten Abhängigkeitserkrankungen und riskante Konsumformen häufiger bei Männern auf. Dies führte bisher zu einer stärkeren Fokussierung von therapeutischen und präventiven Maßnahmen auf die Zielgruppe Männer. In den letzten Jahren setzte sich in der Forschung eine stärkere Beachtung von geschlechtsbezogenen Präventions- und Therapieansätzen durch. Gleichzeitig deuten epidemiologische Untersuchungen und weitere Statistiken auf einen Anstieg von Alkoholmissbrauch und Alkoholabhängigkeit unter Frauen jeden Alters in Deutschland hin.
Die Jahrestagung soll die Situation des Alkoholmissbrauchs unter Frauen in Deutschland darstellen, mit Erfahrungen aus dem Ausland vergleichen und daraus entsprechende praktische Empfehlungen für die politische, präventive und therapeutische Praxis ableiten. Die Themen Fetales Alkoholsyndrom (FASD) bzw. Alkoholkonsum während der Schwangerschaft, Frauen in suchtbelasteten Familien, Rauschtrinken bei jungen Frauen sowie Alkoholmissbrauch älterer Frauen stehen dabei im Vordergrund.

Ein Markt der Möglichkeiten mit erfolgreichen Beispielen aus Prävention, Therapie und Beratung wird das Tagungsprogramm abrunden.

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei.

Dyckmans besucht Drogenhilfe Nordhessen e.V.


v.l.: Käthe Heinrich (Leiterin des Jugendamtes im Landkreis Kassel), Angela Waldschmidt (Geschäftsführerin Drogenhilfe Nordhessen), Mechthild Dyckmans, Ralf Bartholmai (Geschäftsführer Drogenhilfe Nordhessen) Foto: Schneider.
Die Geschäftsführung der Drogenhilfe, vertreten durch Angela Waldschmidt und Ralf Bartholmai, empfing am 27. Mai 2010 neben Frau Dyckmans auch die Jugendamtsleiterin des Landkreises Kassel, Käthe Heinrich, deren Amt eine enge Zusammenarbeit mit der Drogenhilfe pflegt.

Im Vordergrund des Informationsaustauschs standen Projekte der Drogenhilfe Nordhessen, die das Ziel haben, Kinder und Jugendliche vor sämtlichen Folgen von Suchterkrankungen zu schützen. So werden beispielsweise Familien mit alkoholabhängigen Eltern von Mitarbeitern der Drogenhilfe aufgesucht und professionell betreut. Darüber hinaus werden suchtgefährdete Jugendliche in unterschiedlichen Programmen und Einrichtungen untergebracht und ausgebildet.

Das Projekt „Frühintervention für suchtmittelabhängige Schwangere (KIDS)“ stieß auf Frau Dyckmans besonderes Interesse: Hierbei geht die Drogenhilfe Nordhessen auf häufig minderjährige abhängige Schwangere zu und versucht sie zu einer Therapie zu bewegen. Gleichzeitig werden den künftigen Müttern Perspektiven außerhalb der weit verbreiteten Prostitution aufgezeigt.

Die Drogenhilfe Nordhessen betreibt über 30 Einrichtungen an über 20 Standorten in allen Kreisen Nordhessens und beschäftigt rund 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Weitere Informationen über Projekte und die tägliche Arbeit der Drogenhilfe Nordhessen finden Sie unter: www.drogenhilfe.com

Dyckmans besuchte ''KISS'' in Kassel


Dyckmans mit ''KISS''- Leiterin Carola Jantzen
Am 17. Februar 2010 informierte sich die Kasseler Bundestagsabgeordnete Mechthild Dyckmans vor Ort über die Arbeit der Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen des Gesundheitsamtes der Region Kassel ("KISS"). Gemeinsam mit der Leiterin Carola Jantzen verschaffte sie sich einen Überblick über das Angebot und die Räumlichkeiten der Institution. Nach Auskunft von Frau Jantzen finanziert sich die "KISS" über Mittel des Landes Hessen, der Gesetzlichen Krankenkassen, dem Landkreis Kassel und der Stadt Kassel. Vorrangige Aufgabe der KISS besteht in der Koordination von rund 250 Selbsthilfegruppen in der Region. Hierbei stehen Beratung und Vermittlung von Interessenten, Hilfestellung beim Aufbau einer Gruppe und deren anschließende professionelle Betreuung sowie die überregionale Vernetzung der Gruppen im Vordergrund. Die Themen der Gruppen reichen von A bis Z, allerdings existiert die stärkste Nachfrage in den Bereichen Depressionen/Ängste und Krebserkrankungen. Über eine ständig aktualisierte Homepage (www.selbsthilfe-kassel.de), verstärkte Medienpräsenz und einen jährlich stattfindenden Selbsthilfetag in der Kasseler Innenstadt (26.6.2010), sind die Mitarbeiter der KISS bemüht auf Ihr Angebot aufmerksam zu machen. Frau Dyckmans bedankt sich für das informative Gespräch und wünscht der "KISS" weiterhin viel Erfolg.

Mechthild Dyckmans zur neuen Drogenbeauftragten der Bundesregierung ernannt


Mechthild Dyckmans erhält ihre Ernennungsurkunde von BM Dr. Philipp Rösler
© Hans-Christian Plambeck, Berlin
Am 19.11.2009 wurde Mechthild Dyckmans vom Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler zur Drogenbeauftragten der Bundesregierung ernannt. Als Beauftragte der Bundesregierung für Drogenfragen wird sie in der 17. Legislaturperiode die Drogen- und Suchtpolitik der Bundesregierung koordinieren und in der Öffentlichkeit vertreten. Mechthild Dyckmans will die sinnvollen Ansätze der bisherigen Sucht- und Drogenpolitik fortführen. Nach der Ernennung im Bundesgesundheitsministerium nutzte Mechthild Dyckmans die Gelegenheit, ihr neues Team der ''Geschäftsstelle der Drogenbeauftragten der Bundesregierung'' kennenzulernen und ihr Büro im Bundesgesundheitsministerium zu besichtigen.

Links

Drogenhilfe Nordhessen e.V. - CHOOSE – Das Projekt 


 zurück | Startseite | Seite weiterempfehlen | Druckversion | zum Seitenanfang